Ein kurzer Überblick über die Geschichte der Gemeinde Kötz und des Blasorchesters Kötz
Das Blasorchester Kötz ist in Schwaben, genauer gesagt, zwischen Ulm und Augsburg beheimatet.
Im Zuge der Gebietsreform haben sich die Bewohner der Gemeinden Groß- und Kleinkötz 1972 freiwillig entschieden, aus ihren beiden Gemeinden eine neue Gemeinde zu bilden, die den Namen "Kötz" erhalten hat.

Am 01.05.1978 wurde in die Gemeinde Kötz auch Ebersbach eingemeindet. Dadurch wurde die Leistungsfähigkeit der Gemeinde "Kötz" weiter gestärkt. Im gleichen Jahr entstand die Verwaltungsgemeinschaft Kötz aus den Mitgliedsgemeinden Kötz und Bubesheim mit dem Sitz im Rathaus, Ortsteil Großkötz.
Blasmusik gibt es in Kötz nachweislich bereits seit dem Jahre 1869. Der ehemalige Musikverein hat seine Wurzeln bis in dieses Jahr zurück verfolgt und auch dokumentiert. Wie auch in der Chronik von Kötz hat sich bei der Blasmusik die Geschichte wiederholt. Als im Jahr 2000 der Augsburger Musikpädagoge Lothar Uth die Leitung der ehemaligen Kolpingkapelle übernommen hatte, reifte in ihm der Gedanke, aus den beiden Kötzer Kapellen ein großes Orchester zu formen. Schnell überzeugte er die beiden konkurrierenden Musikkapellen von seinem Konzept und nahm die Verhandlungen auf. Nach fast drei Jahren der Vorbereitung wurde am 27. Juli 2003 das Blasorchester Kötz gegründet.
Viele Kötzer Bürger stehen heute wie ein “Fels” hinter ihrem Blasorchester und die Stimmen der Kritiker verstummen immer mehr.
Mit der Gründung der Kommunalen Musikschule Kötz, hat es sich das Blasorchester zur Aufgabe gemacht, ein Schüler- und Jugendorchester aufzubauen, um den Schülern der Musikschule ein Forum zur Weiterentwicklung ihrer musikalischen Grundausbildung zu bieten. Das Ziel für die Verantwortlichen ist es, alle Kraft und Anstrengungen für die Verwirklichung dieses ehrgeizigen Projektes aufzubringen.
Das Blasorchester Kötz, unter der Leitung von Benjamin Markl, hat einen Leistungsstand der Oberstufe und jahrzehntelange Erfahrung in der Gestaltung und Durchführung von Konzerten, in denen von der konzertanten bis zur sinfonischen Blasmusik, in bester Qualität, ein breites und anspruchsvolles Programm dargeboten wird.
Das Orchester hat seine Stärken im konzertanten Bereich, doch auch in der traditionellen Blasmusik geben die fast 60 Musikerinnen und Musiker durchaus eine "gute Figur" ab.
Ein weiterer Ableger des Blasorchesters sind die “Kötzer Musikanten”. Diese typische Blasmusikbesetzung mit ca. 20 - 25 Musikerinnen und Musikern hat sich auf die Gestaltung von Festen aller Art spezialisiert. Das Repertoire umfasst die traditionelle und auch die moderne Blasmusikliteratur.